SSL-Zertifikate

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SSL-Zertifikate: das Schloss in der Adresszeile, richtig ausgestellt

Ohne TLS gilt die Site als unsicher, Formulare scheitern, Browser warnen. Auf unseren Hosting-Paketen gehört ein Let’s-Encrypt-Zertifikat dazu und verlängert sich, solange die Domain auf unsere Maschinen zeigt.

Wildcard, Organisationseintrag (OV) oder Extended Validation holen wir, wenn Sie sie brauchen — Shop mit vielen Unterdomains, Intranet-Name, Vorgabe der IT. Den Preis nennt das Angebot, nicht eine Demotafel. Ein teureres Zertifikat macht die Site nicht „sicherer“ im Sinne der Verschlüsselung; es ändert, wer in den Details steht.

Voraussetzungen

  • Domain zeigt per DNS auf den Host, der das Zertifikat anfordert
  • Keine gemischten fremden Skripte über http, sonst bleibt die Warnung
  • Bei eigenen Servern: Port 80 oder DNS-Challenge erreichbar

Zertifikate für Systeme außerhalb unseres Hostings richten wir gegen Aufwand ein. Auslaufende Zertifikate, die Sie selbst woanders liegen haben, sind ein Ticket wert — lieber zwei Wochen vorher als am Morgen der Warnung.

Let’s Encrypt im Alltag

Solange die Domain auf unseren Host zeigt und Port 80 oder die DNS-Challenge erreichbar ist, verlängert der Dienst. Nach einem DNS-Umzug ohne uns läuft das Zertifikat in Tage aus; der Browser warnt, und das Ticket kommt um 17 Uhr am Freitag. Schreiben Sie uns vor dem Umzug, nicht danach.

Mehrere Hostnamen (www und Apex, Mail, Plesk) gehören auf dasselbe oder ein zweites Zertifikat, nicht in eine gemischte Warnung. Das ziehen wir bei der Einrichtung gerade, wenn der Auftrag die Namen nennt.

Eigene und teure Zertifikate

OV und EV brauchen Organisationsnachweis und Zeit bei der CA. Wildcard braucht Kontrolle über die Domain, oft per DNS. Wir starten das nicht am Tag vor dem Launch. Ein teures Zertifikat auf einer Site mit gemischten http-Bildern bleibt gelb — das Schloss heilt keine kaputte Einbindung.

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